Abnehmen & schlank bleiben

Klopfen bei Heißhunger

Autor: Robert Rother

In diesem Artikel machen wir uns daran, eine Heißhunger-Attacke zu bewältigen.

Später gehen wir noch etwas mehr in die Tiefe und kümmern uns um die emotionalen Hintergründe, um die Angst, rückfällig zu werden und um die Gefühle, die etwas damit zu tun haben, dass Sie zum Beispiel fürchten, jemand nähme Ihnen etwas weg, oder gönne Ihnen den Genuss nicht.

Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe anderer Aspekte, um die wir uns gemeinsam kümmern werden und die wir mit EFT abarbeiten werden.

Stellen Sie sich bitte die folgende Situation vor:

Sie sind nicht hungrig, haben aber ein ungemein großes Verlangen nach etwas Süßem (Schokolade).

Vielleicht legen Sie sogar das Ziel Ihrer Begierde vor sich auf den Tisch.

Jetzt schätzen Sie bitte, wie groß (auf der Skala von 0 bis 10) Ihre Sehnsucht nach diesem Stück Schokolade etc. ist.

Während Sie nun ununterbrochen Ihren Handkantenpunkt klopfen, sprechen Sie den Set-Up-Satz:

"Auch wenn ich Heißhunger auf dieses Stück Schokolade habe, akzeptiere ich mich vollkommen, so wie ich bin."

Jetzt atmen Sie tief aus und klopfen die einzelnen Punkte, wie wir das im Kapitel EFT-Training gelernt haben.

Bei jedem Punkt sagen Sie nur die Kurzform: "Mein Heißhunger auf..." , oder "Meine Sehnsucht nach..."

Nach diesem Durchgang atmen Sie nochmals tief aus, schließen die Augen und überprüfen Ihr Gefühl der Sehnsucht noch einmal.

Was macht das Gefühl des Heißhungers JETZT mit Ihnen?

Wenn JA, wie stark ist es JETZT (von 0 bis 10)?

Wenn dieses Gefühl noch besteht, dann folgt jetzt der zweite Durchgang:

Klopfen der Handkante:

"Auch wenn ich IMMER NOCH diese Sehnsucht nach ...Schokolade... habe, akzeptiere ich mich vollkommen.

Die einzelnen Punkte klopfen Sie, indem Sie sagen:

"Mein Heißhunger, was der noch mit mir macht!"

Beziehungsweise, Sie erzählen sich mehr über dieses Gefühl, während Sie die einzelnen Punkte beklopfen:

"Immer noch dieses Verlangen nach ... "

"Ich brauche jetzt unbedingt was Süßes ..."

"Alles in mir sehnt sich so nach etwas Süßem ..."

"Wenn mich schon keiner belohnt, muss ich es eben selber tun ..."

"Wenn mich schon keiner liebt, muss ich mich eben selbst verwöhnen ..."

"Ich hasse mich selber dafür, dass ich solch ein Verlangen habe ..."

Frei für Ihre spezifischen Sätze ...

Auch nach diesem Durchgang atmen Sie wieder tief aus.

Folgen Sie diesem (eventuell neuen) Gefühl und versuchen Sie, es so genau wie möglich zu beschreiben.

EFT zeigt Ihnen eine sofortige Wirkung. Sie können das jederzeit messen, indem Sie sich fragen: "Was spüre ich JETZT und wie stark ist das?"

Experimentieren Sie und arbeiten Sie jedes Gefühl ab. Haben Sie Geduld, denn am Anfang stehen Sie in einem dichten Wald voller Gefühle, die sich aber nach und nach lichten und Sie werden spüren, wie Sie mit Ausgeglichenheit und Kraft erfüllt Ihren Weg gehen.

Hier einige Beispiele, die Ihnen helfen sollen, sich in diesem anfänglichen Gefühlsgewirr zurechtzufinden.

Es nicht hilfreich, übergeordnete Emotionen oder Probleme zu klopfen, wenn es gleichzeitig die Möglichkeit gibt, spezifisch zu sein. Klopfen Sie nicht auf: "Mein Übergewicht" , klopfen Sie "Meine Sucht nach Chips beim Fernsehen". Klopfen Sie "Auch wenn ich mir immer den Teller zu voll mache am kalten Buffet", "Mein Heißhunger auf Fritten mit Ketchup" oder "Auch wenn ich immer die Tafel Schokolade GANZ aufesse ..."

Dann beachten Sie bitte auch folgenden Umstand:

"Diese Angst, jemand nimmt mir was weg..." kann ein großes Hindernis sein, dem Heißhunger loslassen zu können.

Schauen Sie bitte in alle Richtungen, woher Ihr Gefühl stammen könnte und benennen Sie dieses dann.

Beim Klopfen tauchen oft plötzlich verschiedene Aspekte eines Problems auf. Denken Sie bitte daran, jeden dieser Aspekte getrennt abzuarbeiten. So sind zum Beispiel die Probleme "mich zu hassen, weil ich soviel esse" und "Mich mit Kartoffelsalat vollzustopfen" zwei ganz verschieden Aspekte, die auch separat geklopft werden sollten. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, diese Unterschiede auch selber herauszufinden, denn sie bilden den Schlüssel zum Erfolg. Wenn Ihnen das schwerfällt, versuchen Sie die Aspekte nochmals zu unterteilen und abzuarbeiten.

Weiterhin ist es sehr hilfreich, den richtigen Zeitpunkt für das Klopfen zu wählen. - Wenn Sie wissen, dass Sie jeden Abend Heißhunger auf ein bestimmtes Produkt bekommen, dann nutzen Sie das aus und fangen frühzeitig an, dagegen zu klopfen. Warten Sie nicht ab, bis die Objekte Ihrer Begierde unter Ihrer Nase liegen, klopfen Sie einfach schon mal auf "Vorrat"!

Jetzt, da Sie dies lesen, haben Sie Gelegenheit, sich über Ihr Essverhalten Gedanken zu machen und sofort die passenden Konsequenzen daraus zu ziehen.

Lassen Sie doch einfach mal Ihr "Essproblem" - (nicht Ihr Gewichtsproblem!) vor Ihrem geistigen Auge vorüberziehen und dann geben Sie diesem kleinen Film einen Titel.

Diesen Titel binden Sie dann in den Set-Up-Satz ein, während Sie den Handkantenpunkt klopfen:

"Auch wenn ich hundemüde und hungrig bin, akzeptiere ich mich so wie ich bin."

"Auch wenn ich mich langweile und Lust auf Schokolade habe, akzeptiere ich mich, so wie ich bin."

Sie werden sich sicherlich an das Gefühl erinnern, als Ihnen jemand, oder vielleicht Sie sich sogar selber, Ihre Lieblingsspeise wegnehmen wollte (Abnehmen ist nun mal "wegnehmen"). Das hat in Ihnen eine ziemliche Revolte ausgelöst, eine Emotion, die man auch mit einer Art Angst beschreiben kann.

Genau hier kann EFT wieder seine wunderbare Wirkung entfalten. Denn, wie Sie ja bereits im ersten Kapitel gelernt haben, beruht jede emotionale Störung - (Verlust)-Angst ist eine emotionale Störung - auf der Blockade des Energieflusses im Körper.

Durch die Anwendung von EFT macht sich eine tiefe Ausgeglichenheit und Ruhe breit. Ängste verschwinden. Und damit lösen wir ein Problem: in dem Moment, wo Sie "wissen", dass EFT Sie beruhigt und Ihnen hilft, sich wohl zu fühlen, in diesem Moment sind Sie nicht mehr angreifbar für die Angst, man könnte Ihnen etwas wegnehmen.

Wenn Sie nun EFT anwenden, dann kann und wird Folgendes passieren: es ist vollkommen normal, dass plötzlich Verlangen oder Sucht nach bestimmten Dingen verschwinden. Es ist vollkommen normal, dass Sie bestimmte Gefühle (Verlangen und Süchte) unter Kontrolle haben und sich mit ihnen vernünftig auseinandersetzen. Und es es ist auch normal und wird immer wieder von EFT-Anwendern beschrieben, dass die Objekte ihrer Sehnsucht und ihres Verlangens ihre Qualität verändern. So wird oft berichtet, dass bestimmte Lieblingsspeisen plötzlich widerlich süß oder nach Chemie schmeckten und sich damit das Verlangen erledigt hat. Es ist, als ob Körper (und Geist) plötzlich wüssten, was gut für Sie ist und was nicht.

Es ist auch möglich - und daran sollten Sie mit EFT arbeiten - dass sich die Umstände Ihres Essverhaltens ändern. War es früher ein Automatismus, in der Werbepause eben zum Kühlschrank zu gehen, um einen neuen Snack zu holen, ist dieses Verhaltensmuster jetzt beseitigt.

Dank EFT und Ihrem Set-Up-Satz "Auch wenn ich in der Fernsehpause immer zum Kühlschrank renne, akzeptiere ich mich..."

Dies ist eine problembezogene Anwendung von EFT.

Nach der Lektüre dieses Artikels sollten Sie in der Lage sein, die Regie zu übernehmen. Die Kraft dazu liegt in Ihnen. Das Werkzeug ist EFT, die Technik der Emotionalen Freiheit. Sie werden frei von den Zwängen, sich vollstopfen zu müssen, sich belohnen zu müssen, sich verteidigen zu müssen, sich schützen zu müssen. Es ist so einfach: "Auch wenn ich dieses Problem habe...., akzeptiere ich mich vollkommen und ohne Einschränkung..." TAPTAPTAP

Was hinter der Esslust steckt

Die Feststellung ist wohl nicht neu, dass, wenn Sie Übergewicht haben (immer vorausgesetzt, dass Sie mit Ihrem Gesundheitsberater organische Schäden ausgeschlossen haben) Sie damit andere Bedürfnisse erfüllen, als nur Ihren Hunger zu stillen. Kein Mittel ist wohl so geeignet, gleichzeitig den Energie- als auch den Stimmungspegel anzuheben. Sinn und Zweck der Nahrung ist es schließlich, neben der Energiezufuhr auch den komplizierten hormonellen Ablauf im Körper zu beeinflussen.

In unserem Körper kreisen Hormone, die Emotionen steuern, Hormone, die glücklich machen oder depressiv, die den Blutdruck und Zuckerspiegel steigern oder das Hungergefühl. Hormone sind die Schlüssel in einem komplizierten Regelwerk unseres Körpers. Mit der Nahrungszufuhr haben wir einen direkten Einfluss auf all diese Faktoren. Aber es ist noch komplizierter, weil es sich hier um eine direkte Wechselwirkung mit unseren Emotionen handelt.

Und hier liegt auch der Grund, warum wir mit Diäten so selten lang anhaltendende Erfolge haben. Es hat überhaupt keinen Sinn, sich das Hirn zu zermartern, wie viel Kalorien die oder jene Speise hat. Wir sollten uns bewusster darüber sein, was in unserem Innern vorgeht, was die Nahrung mit unserer Seele macht. Es ist nicht die schnelle Befriedigung des Genuss-Verlangens, die Dämpfung des Frusts, das Auffüllen eines Vakuums sozialer Probleme.

Abmagerungs-Diäten müssen versagen, weil sie nicht die Emotionen ansprechen und die Lust, bewusst zu essen.

Reduktion ist immer Verlust und Verlust macht Angst. Woraus zu schließen ist, dass Essen aus Angst eigentlich ein ganz besonderer Stress ist!

Wahrscheinlich gehören Sie als Leser dieses Artikels auch zu der großen Schar derer, denen "die Lust am Essen" vergangen ist, weil der Preis dafür auf der Skala der Waage steht.

Wenn das so ist, dann lassen Sie uns doch jetzt gemeinsam etwas dagegen unternehmen.

Die Technik, das Werkzeug EFT, haben wir. Dass es funktioniert, wissen wir auch schon.

Wir wollen jetzt gemeinsam eine Langzeitstrategie entwickeln, die nichts mit Reduktions-Diäten oder Ähnlichem zu tun haben soll. Sie soll auch dann noch gelten, wenn Sie Ihre tägliche Routine aufnehmen und sie soll einen Ausweg liefern, dem Teufelskreis zu entkommen, der sich wie eine Kette um unser Essverhalten legt. Es ist eine unendliche Kette von Zunehmen, Reduktionsdiät, sich Vollfuttern, Zunehmen, Schuldgefühlen, Verlustängsten, Minderwertigkeitsgefühlen, Verlangen, usw.

Diese Strategie soll uns vor allem davor bewahren, im täglichen Kampf wieder zum "Stress-Esser zu werden.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, machen wir uns einen Plan.

Wenn man es mit Emotionen zu tun hat, lohnt es sich, an einem ruhigen Ort erst einmal eine Liste zu erstellen. Man kann es auch ein "emotionales Tagebuch" nennen. Jeder von uns hat so seine eigene Art, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Bei manchen reicht es vollkommen aus, sich Stichwörter auf einem Zettel zu notieren, wohingegen ein anderer sich schon recht mühsam konzentrieren muss.

Wenn das so ist, verrate ich Ihnen ganz schnell einen kleinen Trick:

Wir machen das mit EFT !

Set-Up-Satz:

"Auch wenn ich Probleme habe, mir über die Hintergründe meines Essverhaltens klar zu werden, akzeptiere ich mich so, wie ich bin.."

Danach machen Sie eine schöpferische Pause (aber nicht unbedingt in der Nähe des Kühlschranks).

Es wird gar nicht lange dauern und es werden Ihnen einige Dinge klarer, als sie es bisher waren. Und die schreiben Sie dann bitte auf!

Es wird auch bestimmt nichts schaden, mit vertrauten Freunden oder einem Gesundheitsberater Ihres Vertrauens mal über die möglichen emotionalen Hintergründe Ihres Essverhaltens zu sprechen.

Es schadet auch nichts, sich Hilfe zu suchen und Sie setzen sich ja auch nicht unter Druck, da es in erster Linie nicht um Gewichtsverlust, sondern um ein kontrolliertes Essverhalten geht.

Gewicht verlieren Sie automatisch - garantiert!

Wie wir ja inzwischen wissen, essen wir unkontrolliert, um bestimmte Emotionen entweder zu beruhigen oder zu stimulieren.

Welche Emotionen sind nun Ihre treibenden (oder bremsenden) Kräfte?

Ich biete Ihnen hier eine kleine Liste an, an der Sie sich orientieren können. Legen Sie einfach Ihren kleinen Film aus dem vorigen Kapitel über jede Emotion und schauen Sie, ob da was passt:

Sorge, Schuld, Ärger, Zurückweisung, Frust, Traurigkeit, Scham, Einsamkeit, Verlassenheit, Angst vor irgend etwas (auch vor Intimität), Versagen, Erfolg, Konflikte ... setzen Sie diese Liste nach Belieben weiter fort...

Mich mit Essen vollzustopfen ist ein Weg, um mich ...

Welchen Verlust oder welche Leere möchten Sie durch vermehrtes Essen ausgleichen?

Welchen Vorteil hätte es für Sie, abzunehmen?

Welchen Nachteil hätte es für Sie, abzunehmen?

(Für manche Menschen bedeutet zusätzliches Gewicht Schutz vor dem Leben oder vor Gefühlen, für andere Schutz von (sexuellen) Attacken)

Erwarten andere Menschen von Ihnen, dass Sie abnehmen?

Fühlen Sie sich sicherer, wenn alles so bliebe?

Es kann sein, dass es Ihnen schwerfällt, diese Fragen zu beantworten. Denken Sie bitte daran, dass sie der Schlüssel zu Ihren Essgewohnheiten beinhalten. Seien Sie deshalb aufrichtig sich selbst gegenüber.

Wenn Sie die Antworten gefunden haben, dann haben Sie auch das Werkzeug, um sich zu befreien! EFT hilft Ihnen dabei.

Bedenken Sie aber bitte, dass, wenn Sie ein bestimmtes Gefühl identifiziert haben, dies nur eventuell die Spitze des Eisbergs sein kann. Die Erfahrung zeigt, dass gestörte Essgewohnheiten meist andere emotionale Probleme überdecken.

Es ist angeraten, wenn Sie alleine nicht weiter kommen, sich mit einem erfahrenen Behandler zu beraten, der Sie dann auf dem weiteren Weg erfolgreich begleiten kann.

Nun geht es weiter, indem Sie Ihre emotionalen Gründe identifizieren und sie dann mit EFT abarbeiten.

Wie würden Sie sich ohne Ihre Lieblingsspeise fühlen?

Welche Emotionen möchten Sie mit vermehrtem Essen verdecken?

Es folgen einige Beispiele für Set-Up Sätze für:

Entzug -

"Auch wenn ich das Gefühl habe, mir würde etwas weggenommen, akzeptiere ich mich vollkommen."

"Auch wenn ich mich beraubt fühle, liebe und vergebe ich mir."

"Auch wenn ich das Gefühl habe, es gäbe nie genug und ich bekäme nie genug, akzeptiere ich mich vollkommen."

Verlassenheit -

"Auch wenn ich mich aufgegeben und verlassen fühle, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin."

Verlust -

"Auch wenn ich diesen schmerzhaften Verlust spüre, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin."

"Auch wenn ich so oft Verluste erlitten habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin."

"Auch wenn ich das Gefühl habe, niemals den Verlust von ... zu verwinden, akzeptiere ich mich vollkommen."

Einsamkeit -

"Auch wenn ich tiefe Einsamkeit verspüre..., ich fühle mich einsam und allein in meinem Innersten, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin."

Furcht -

(EFT ist ein mächtiges Mittel gegen Furcht, die sich oft als Befürchtungen und Spannung im Körper zeigt und die sich in Symptomen wie nervösem Magen, Rückenschmerz, Spannungskopfschmerz und Konzentrationsstörungen bemerkbar macht. Es ist ein typisches Gefühl für eine Angst, die sich auf die Zukunft richtet, eine Prüfung, ein öffentliches Auftreten, eine besondere Herausforderung.)

"Auch wenn ich diese Furcht in mir trage, akzeptiere ich mich so wie ich bin."

"Auch wenn ich befürchte, mich nicht richtig benehmen zu können, akzeptiere ich mich so wie ich bin."

"Auch wenn ich diese Angst in mir habe, bei dem Vortrag zu versagen, akzeptiere ich mich so wie ich bin."

Abgespanntheit -

(Manchmal ist es schwer, zwischen Abgespanntheit und Hunger zu unterscheiden. Es ist, als ob man zum Essen programmiert wäre, wenn man müde und abgespannt nach Hause kommt.)

"Auch wenn ich abgespannt bin und nur noch essen möchte, akzeptiere ich mich so wie ich bin."

Schuld -

(Loszulassen und sich und anderen zu vergeben kann sehr schwer sein. Es gibt Menschen, die das Gefühl der Schuld ein Leben lang behindert. EFT ist ein mächtiges Werkzeug, um Vergebung bei sich und anderen zu erwirken und einen persönlichen Friedensprozess in Gang zu setzen. Dabei ist es nicht so, dass diese Vergebung bedeutet, dass das, was geschah auch in Ordnung ist.)

"Auch wenn ich mich für .... schuldig fühle, akzeptiere ich mich so wie ich bin."

"Auch wenn ich mich schuldig fühle, vergebe ich mir und allen, die daran beteiligt sind."

Hoffnungslosigkeit -

(Gerade bei Problemen, die erst langfristig einen Erfolg zeigen, ist es sehr schwer "bei der Stange zu bleiben". So können Sie zum Beispiel all Ihren guten Vorsätzen folgen und doch sehen Sie auf der Waage keinen Unterschied. Oder aber Sie essen genau so viel, dass sich keinerlei Gewichtsveränderung ergibt. Wenn Sie das lange und oft genug machen, verlieren Sie jegliches Vertrauen in Ihre Essgewohnheiten.)

"Auch wenn ich glaube, dass alles nutzlos ist, was ich anfange, um mein Gewicht zu verringern, akzeptiere ich mich genau so wie ich bin."

"Auch wenn ich frustriert bin, da nichts hilft um abzunehmen, nehme ich mich vollkommen an und vergebe mir vollkommen."

Ärger -

(Eine sehr starke Emotion stellen Ärger und Groll dar, deren Auflösung eine ungemein wichtige Rolle spielen kann.)

"Auch wenn ich nicht aufhören kann, mich über.... zu ärgern, akzeptiere ich mich vollkommen so wie ich bin."

"Auch wenn ich diese Ärger in mir trage, nehme ich mich so an, wie ich bin."

"Auch wenn ich glaube, niemals vergeben zu können, bin ich offen für die Möglichkeit, mir und jedem, der daran beteiligt ist, zu vergeben."

Selbstsabotage -

Die Wurzeln der Selbstsabotage liegen tief. Ein Teil von uns will eine Veränderung, der andere Teil hält am alten Muster fest.

Es gibt ein Phänomen in der Meridian-Therapie, das man mit Psychological Reversal oder besser "psychoenergetische Umkehr" bezeichnet.

Stellen Sie sich das bitte so vor, in einem Musikgerät wären die Batterien falsch herum eingelegt. Erfolg: es fließt kein Strom !

Vielleicht interessiert es Sie, dass das menschliche Gehirn ein eigenes Areal für ein "Vermeidungsverhalten" besitzt, das stark in den Stress-Zyklus eingebunden ist.

Dieses Areal (P.A.G.) wird bei der Stressbewältigung durch EFT angesprochen.

Hier haben wir also mit EFT ein Werkzeug, um das zu reparieren. Schauen Sie bitte unter dem Stichwort Selbstsabotage

Auf der Website www.erfolg-durch-eft.info finden Sie weitere Hinweise zum Thema Selbstsabotage.

Zum Schluss:

Die Studienlage in Bezug auf den Konsum von Zucker (jeglicher Herkunft und Qualität) zeigt, dass im menschlichen Gehirn Areale aktiviert werden die auch beim Konsum von Kokain aktiv sind. Hier findet ein sehr starker Suchtprozess statt. Also schmeißen Sie bitte nicht die "Flinte ins Korn", wenn es sich mit der Entwöhnung etwas schwieriger gestaltet.

EFT wird Sie begleiten! Bitte bleiben Sie dran, denn es lohnt sich!

Bitte bedenken auch, dass wenn Sie Ihre Ess- / Trink-Gewohnheiten ändern, möglicherweise Ihr Körper aufgrund von Entgiftungsreaktionen etc. mit Kopfschmerzen und anderen körperlichen Symptomen reagieren kann. Das ist vollkommen normal und vergeht meist in 2 bis 3 Wochen.

Denken Sie bitte daran ausreichend gutes, klares Wasser zu trinken um die Giftstoffe auszuschwemmen.
Bitte lassen Sie sich nicht von Ihrem Plan abbringen, sondern bearbeiten die dabei aufkommenden widrigen Gefühle ebenfalls mit EFT.

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